Parodontologie in Zwickau

Gesundes Zahnfleisch – Gesunde Zähne

Zahnerhaltung ist eins der wichtigsten Basics, was die ganzheitliche Vitalität des Menschen angeht. Gesundheit beginnt im Mund. Von diesem elementaren Organ aus haben Bakterien, die nicht rechtzeitig entfernt werden, freien Zugang in den gesamten Körper. Der Blutfluss transportiert diese schädlichen Mikroorganismen überall hin. Folgekrankheiten können sich entwickeln. Die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Prävention ist also das A und O sowie die frühzeitige Feststellung und Behandlung von Parodontitis, der Entzündung des Zahnhalteapparates. Im Rahmen der Parodontologie stehen dem Zahnarzt individuelle zahnmedizinische Möglichkeiten zur Eindämmung der risikoreichen chronischen Erkrankung zur Verfügung.

Gepflegte Zähne sind ästhetisch und erhöhen den Sexappeal. Intakte Zahnreihen untermauern die Ausstrahlung und machen ein Lächeln erst so richtig anziehend. Wer die regelmäßigen Vorsorgetermine und professionellen Zahnreinigungen beim Zahnarzt in Zwickau wahrnimmt, schafft beste Voraussetzungen für stabile Zähne, starke Knochen und ein rosiges entzündungsfreies Zahnfleisch. Wenn Beläge kontinuierlich gründlich in der Zahnarztpraxis entfernt werden, können sich keine Keime im Mundraum einnisten, die Karies provozieren. Die richtige Mundhygiene des Patienten zuhause leistet also ebenso einen wichtigen Beitrag zu einem resistenten Gebiss.

Bei einer unbehandelten, bereits fortgeschrittenen Parodontitis droht in erster Linie Zahnverlust. Aus diesem Grund sind individuelle Prophylaxen, die auf den jeweiligen Zahnstatus abgestimmt werden, so wertvoll. In der Zahnarztpraxis in Zwickau kommen schonende Verfahren im Rahmen der Parodontologie zur Anwendung.

Was sind die potenziellen weiteren Folgen einer nicht behandelten Parodontitis?

  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Arterienverkalkung
  • Herzklappenentzündung
  • Lungenschäden
  • Diabetes

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Gerne berät sie das einfühlsame Team der Zahnarztpraxis in Steinpleis bei Zwickau zu den verschiedenen Anästhesie-Optionen und redet mit Ihnen über Ihre Ängste. Ein klärendes Gespräch bewirkt viel – wir gehen den Weg gemeinsam mit unseren Patienten. Sie erwartet eine vertrauensvolle Umgebung, in der jederzeit auf ihre Befürchtungen eingegangen wird. Zahnerhalt und eine dauerhafte Zahngesundheit liegen uns am Herzen. Aus diesem Grund bieten wir in unserer ganzheitlichen Zahnarztpraxis in Steinpleis bei Zwickau maßgeschneiderte professionelle  Zahnreinigungen an- auf diese Weise wird Erkrankungen des Zahnfleischs, der Zähne oder des Kiefers optimal vorgebeugt. Das Ergebnis sind schöne, stabile Zähne. Ästhetik innerhalb der Zahnmedizin wird bei uns großgeschrieben. Wir wollen Sie schließlich lächeln sehen! 
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Was ist Parodontose?

Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose, zählt zu den weit verbreiteten Volkskrankheiten in Deutschland. Bei dieser folgenreichen Erkrankung wird das Zahnbett in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der Entzündung des Zahnfleisches des Knochens werden die Zähne mit der Zeit locker. Zahnfleischtaschen, die sich bilden, schwächen die Funktionen des Zahnhalteapparates.

Wie macht sich eine Parodontitis bemerkbar?

Die typischen Symptome sind:

  • Zahnfleischbluten
  • Gerötetes Zahnfleisch
  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
  • Zahnfleischschwund
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Mundgeruch
  • Eiter in den Zahnzwischenräumen
  • Zahnlockerung
  • Zahnausfall

Was können die Verursacher von Parodontitis sein?

  • unzureichende Mundhygiene
  • Keimbefall
  • Rauchen
  • Virusinfektionen
  • bestimmte Arzneimittel
  • Immunschwäche
  • erbliche Vorbelastung
  • Zahnfehlstellung
  • zuckerreiche Ernährung
  • Vitaminmangel
  • Alkoholmissbrauch

Bakterien sind die Hauptauslöser von Parodontitis. Werden sie nicht sorgfältig beim Zähneputzen entfernt, haben sie leichtes Spiel im Mundraum. Sie breiten sich aus und finden über den Blutweg ins Körperinnere.

Parodontitis: Welche Risikogruppen gibt es?

  • Patienten mit bereits bestehenden Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Schwangere
  • Frauen in den Wechseljahren
  • Senioren
  • Diabetiker
  • Raucher
  • Alkoholiker

Übermäßiger Alkoholkonsum geht mit einer negativen Veränderung der Mundflora und einer Dehydrierung einher. Die anhaltende Mundtrockenheit führt dazu, dass sich Bakterien ungehindert ausbreiten können.

Raucher haben ein viermal so hohes Risiko an Parodontitis zu erkranken. Auch die Wundheilung ist bei ihnen verlangsamt. Es lohnt sich also, dem Nikotingenuss abzuschwören.

Auch ein hoher Blutzuckerspiegel und Hormonschwankungen haben einen ungünstigen Effekt auf das Milieu im Mundraum. Gerade Frauen in der Menopause haben häufiger mit Zahnfleischproblemen zu tun.

Schwangere und  Stillende brauchen eine professionelle Zahnreinigung in kürzeren Intervallen. Auch besondere Prophylaxen können notwendig sein, um Erreger auszumerzen, für die Festigkeit der Knochen zu sorgen und das Zahnfleisch zu kräftigen.

Ältere Menschen trinken häufig zu wenig, da bei ihnen das Durstgefühl nachlässt. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und des verringerten Flüssigkeitshaushaltes nimmt die Mundtrockenheit dazu.

Der Zahnarzt in Zwickau berät seine Patienten jederzeit gerne zum Umgang mit Mundtrockenheit, zur korrekten Mundhygiene und zahngesunden Ernährung.

Was kann man gegen Mundtrockenheit tun?

  • Viel Flüssigkeit in Form von Mineralwasser und Kräutertee zu sich nehmen
  • Auf stark gewürzte, sehr scharfe Speisen besser verzichten.
  • Zuckerfreie Pfefferminzbonbons lutschen
  • Kaugummi kauen

Wie wird die Paradontitis Therapie durchgeführt?

Bei der ersten Zahnreinigung erfolgt die Ermittlung des Entzündungswerts der Zahnfleischtaschen. Nachdem der Schweregrad feststeht, wird der Behandlungsplan erstellt. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, um der Schwächung des Zahnhalteapparates aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken.

Bei Patienten der gesetzlichen Krankenkasse läuft die Behandlung über ca. 2 ½ Jahre.

Nach erfolgter Behandlung wird der Heilungsverlauf kontrolliert und unterstützt.

Nach 3-6 Monaten wird anhand eins erneuten Befundes das Behandlungsergebnis kontrolliert.

Im ersten Schritt erfolgt die gründliche Reinigung der Zahnfleischtaschen und der Wurzeloberflächen. Der Zahnarzt verwendet dafür ein spezielles chirurgisches Instrument, eine Kürette. Alternativ kann ein Ultraschallgerät zum Einsatz kommen. Mit diesen Hilfsmitteln werden die Beläge  schnell und schmerzfrei abgetragen. Diese sanfte Methode strapaziert das sensible, gereizte Zahnfleisch nicht zusätzlich. Abschließend werden alle behandelten Bereiche gespült und desinfiziert.

In gravierenden Fällen muss ein oralchirurgischer Eingriff durchgeführt werden, bei dem die betroffenen Stellen ausgeräumt und die Wurzeloberflächen sowie die Knochenregion präzise gesäubert werden.

Wer trägt die Kosten einer Parodontitis Behandlung?

Seit dem 1. Juli 2021 übernimmt die GKV die Kosten für die Behandlung einer zahnärztlich festgestellten Parodontitis. Das Leistungsspektrum umfasst die akute Therapie genauso wie die notwendige Nachsorge.

Vor dem Start der Behandlung muss der Patient aber trotzdem einen Antrag auf Kostenübernahme bei seiner gesetzlichen Krankversicherung stellen. In der Regel ist auch die Untersuchung zur Früherkennung alle zwei Jahre inkludiert. Über den exakten Leistungsumfang erteilt der jeweilige Versicherer präzise Auskünfte. Gerne berät der Zahnarzt in Zwickau seine Patienten zur Optimierung des parodontalen Status.

 

Wie kann ich selbst vorbeugen?

Neben den regelmäßigen Kontrollterminen beim Zahnarzt Parodontologie, der rechtzeitigen Therapie bei einer beginnenden Zahnfleischentzündung und den individuell abgestimmten Prophylaxen ist auch die Wahl der richtigen Lebensmittel entscheidend. Eine antientzündliche Ernährungsweise ist neben der korrekten Mundhygiene und den präventiven Maßnahmen der Zahnärztin oder des Zahnarztes ein wichtiger Grundstein, um sich vor der Erkrankung des Zahnhalteapparates  zu schützen. Pflanzenbetont und vitaminreich sollte der tägliche Speiseplan sein, denn auch zu viel rotes Fleisch und Wurstwaren triggern Entzündungen im ganzen Körper. Saisonales Bio-Gemüse mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Antioxidantien ist ein nahrungstechnisches Bollwerk im Kampf gegen Zahnfeind Parodontose. Darüber hinaus sollte im Sinne der Zahngesundheit auf Industriezucker und reine Weißmehlprodukte weitgehend verzichtet werden.

Auch um Zahnersatz wie Kronen oder Implantate können sich Bakterien bilden. Die Implantologie spricht bei Entzündung in diesem Bereich dann von einer Periimplantitis. Eine sorgfältige Pflegeroutine, zu der auch die Reinigung mit Zahnseide und die Verwendung eines Zungenschabers gehört, ergänzt das gründliche Zähneputzen. Fluoridhalte Zahncremes versiegeln die Zahnoberflächen und weisen Erreger ab.

Was hat Parodontologie mit Chirurgie zu tun?

Die Parodontologie ist ein Fachbereich innerhalb der Zahnmedizin. Mit ihren Maßnahmen zur detaillierten Bakterienanalyse trägt sie maßgeblich zur Wehrhaftigkeit des Immunsystems bei. Auch ein Knochenaufbau kann erforderlich sein, um den Zahnhalteapparat zu stärken und den reibungslosen Ablauf des Kaumechanismus wieder herzustellen.

Zur Parodontologie gehören darüber hinaus die ästhetische Zahnfleischchirurgie und andere operative Methoden.